Solarpark Tomerdingen in Dornstadt wird eingeweiht

Umweltminister Franz Untersteller: „Erfolgreiche Projekte sind wichtige Vorbilder für die Freiflächen-PV in Baden-Württemberg.“

Umweltminister Franz Untersteller hob bei der heutigen (21.09.) Einweihung den Solarpark Tomerdingen in Dornstadt als lobendes Beispiel für den Ausbau von Freiflächen-PV-Anlagen in Baden-Württemberg hervor.

„Durch die Ost-West-Ausrichtung der Module nutzt der Solarpark in Dornstadt die vorhandene Fläche effizient aus. Damit erreicht der Solarpark nicht nur eine höhere Flächeneffizienz, sondern auch eine gleichmäßigere Stromerzeugung“ so Minister Untersteller in seinem Grußwort.

„Baden-Württemberg muss alle seine Potenziale zur Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien nutzen. Ein wichtiger Bestandteil sind Solarparks, die wir noch weiter in die Fläche bekommen müssen. Es ist deshalb besonders erfreulich, dass bereits eine Erweiterung des Solarparks Tomerdingen in Aussicht steht.“

Umweltminister Franz Untersteller betonte auch die Vorteile der Kombination verschiedener Erzeugungsarten Vorort. So ergänze der neue Solarpark die schon bestehenden elf Windenergieanlagen. Die vorhandene Infrastruktur zur Einspeisung des erzeugten Stroms könne so gemeinsam genutzt werden. Das senke die Investitionskosten. Zudem können sich Solar- und Windenergieanlagen im besten Falle so ergänzen, dass in der Stromversorgung keine Lücke entstehe, wenn eine der regenerativen Quellen nicht oder nur in geringem Maße verfügbar sei. Denn meist herrsche Windstille bei strahlendem Sonnenschein und umgekehrt falle die Sonneneinstrahlung bei starkem Wind geringer aus. Solche Chancen dürfe man sich nicht entgehen lassen.

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Ergänzende Informationen:

Der heute eingeweihte Solarpark Tomerdingen befindet sich in der Gemeinde Dornstadt. Die Module des Solarparks sind in Ost-West-Ausrichtung montiert und haben eine installierte Leistung von 750 kWp. Die Anlage ist seit März 2020 in Betrieb. Aufgrund von Covid-19 konnte die offizielle Inbetriebnahme erst jetzt erfolgen.

Quelle: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg

Dieser Artikel wurde erstellt von: ET-News



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