Zuverlässige Stromversorgung in Deutschland – Daten für 2018

Wie jedes Jahr im Oktober meldet die Bundesnetzagentur die Kennzahlen zu Unterbrechungen der Stromversorgung. Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher betrug 2018 13,91 Minuten. Im Jahr 2017 waren das 15,14 Minuten. Der Präsident der Bundesnetzagentur führt die Verbesserung darauf zurück, dass es 2018 weniger dramatische Wetterereignisse gab. Die Energiewende und der steigende Anteil dezentraler Erzeugungsleistung haben weiterhin keine negativen Auswirkungen auf die Versorgungsqualität.

Bundesnetzagentur erfasst Versorgungsunterbrechungen

Betreiber von Energieversorgungsnetzen haben der Bundesnetzagentur jährlich einen Bericht über alle in ihren Netzen aufgetretenen Versorgungsunterbrechungen, die länger als drei Minuten dauern, vorzulegen. Der Bericht enthält Zeitpunkt, Dauer, Ausmaß und Ursache der Versorgungsunterbrechungen. Für das Jahr 2018 haben alle meldungspflichtigen 866 Netzbetreiber 167.400 Versorgungsunterbrechungen in der Nieder- und Mittelspannung übermittelt.

Ausfallauswirkungen in der Mittelspannung nehmen ab

Die Anzahl der Versorgungsunterbrechungen stellt den zweitgeringsten Wert seit Beginn der Erhebung dar. Nur im Jahr 2017 waren es mit 166.560 gemeldeten Versorgungsunterbrechungen weniger. Gleichzeitig nahm die durchschnittliche Unterbrechungsdauer ab.

Ausfallzeiten im Verteilnetz, deren Ursache in vorgelagerten Netzen der Mittelspannung lagen, haben sich gegenüber dem Vorjahr stark reduziert. Ebenfalls nahmen die Auswirkungen von sogenannten „atmosphärischen Einwirkungen“ ab. Hierunter fallen beispielsweise Stürme, Hochwasser oder Schnee. (PF)

Stets topaktuell informiert: Abonnieren Sie unseren Newsletter.

Quelle: Photovoltaik.eu

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere