Pumpspeicherkraftwerke mit Photovoltaik kombinieren

Vattenfall untersucht und entwickelt im Rahmen des Projektes pv@hydro Photovoltaikprojekte an den Pumpspeicherkraftwerken des Unternehmens. Zwei konkrete Anlagen sind geplant. In Markersbach in Sachsen soll eine Anlage mit 4,3 Megawatt am Damm des Oberbeckens installiert werden. In Geesthacht in Schleswig-Holstein sollen es 2,4 Megawatt sein. Die Anlagen sollen 2020 errichtet werden.

Sieben Megawatt Leistung sind insgesamt in der Projektpipeline für die Kombination von Pumpspeicherkraftwerken mit Photovoltaik. Die Vorteile liegen auf der Hand. Zum einen gehören die Grundstücke dem Unternehmen und die Infrastruktur für den Netzanschluss ist vorhanden.

Die Ergänzung bestehender Standorte mit Photovoltaik setzt Vattenfall derzeit insbesondere in Deutschland und den Niederlanden um. Unlängst hat das Unternehmen am Gaskraftwerk Magnum in Eemshaven einen 5,7-Megawatt-Solarpark in Betrieb genommen.

Darüber hinaus wurden verschiedene Freiflächen-Projekte von Vattenfall in Ausschreibungen bezuschlagt. Dabei handelt es sich um Photovoltaikanlagen rund um das Autobahndreieck Wittstock-Dosse in Mecklenburg-Vorpommern. Voraussichtlich im August dieses Jahres beginnt der Bau des Zehn-Megawatt-Projekts Kogel-West. Ebenfalls bezuschlagt wurde das benachbarte Projekt Leizen mit einer Leistung von acht Megawatt.

In Deutschland betreibt Vattenfall insgesamt zwölf Wasserkraftwerke mit einer installierten Leistung von rund 3.000 Megawatt, im wesentlichen Pumpspeicherwerke und kleinere Laufwasserkraftwerke. Bezogen auf die gesamte Pumpspeicher-Leistung in Deutschland von rund 7.000 Megawatt hält Vattenfall hier einen Marktanteil von rund 40 Prozent. Zum Anlagenbestand von Vattenfall gehören die beiden größten deutschen Pumpspeicherwerke, Markersbach im Erzgebirge mit 1.050 Megawatt sowie Goldisthal in Thüringen mit 1.060 Megawatt. (PF)

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Quelle: Photovoltaik.eu

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