Infomarkt Karlsruhe-Daxlanden am 19.11.2019

  • Infomarkt am 19. November 2019 in Karlsruhe-Daxlanden
  • Unterlagen für die Genehmigung des Umspannwerk-Umbaus sind in der Vorbereitung
  • Leitungsvorhaben: Abgabe Antrag nach §8 NABEG Ende 2020 geplant

Stuttgart. Um die Herausforderungen der Energiewende zu meistern, muss das Übertragungsnetz in Baden-Württemberg ausgebaut und verstärkt werden. Dazu gehört unter anderem die Verstärkung des Übertragungsnetzes zwischen dem Raum Frankfurt und Karlsruhe sowie zwischen Karlsruhe und dem Raum Freiburg. Zwei im Bundesbedarfsplan enthaltene Vorhaben, die 380-kV-Netzverstärkungen Daxlanden-Eichstetten (Vorhaben 21) und Weinheim-Karlsruhe (Vorhaben 19 Süd) treffen sich im Umspannwerk Daxlanden. Für die zukünftige Umstellung der Leitungsanlagen erneuert TransnetBW daher dieses Umspannwerk. Dabei wird die bestehende Freiluftanlage durch zwei neue gasisolierte Schaltanlagen (GIS) ersetzt.

Die TransnetBW hat in den vergangenen Monaten detaillierte Vorplanungen für den Umbau des Umspannwerks durchgeführt. Erste Ergebnisse und zeitliche Planungen für Genehmigung und Bau liegen vor. Auch die Erarbeitung des Antrags §8 NABEG für das Leitungsbauvorhaben 19 Süd „Netzverstärkung Weinheim – Karlsruhe“ wurde weiter vorangetrieben.

Die TransnetBW möchte nun Anwohner und Interessierte aus Karlsruhe und Eggenstein-Leopoldshafen über den aktuellen Stand beider Projekte informieren und ihnen die Möglichkeit geben, mit den Experten der TransnetBW ins Gespräch zu kommen. Daher lädt sie ein zum

Infomarkt “Umbau des Umspannwerks Daxlanden und

Planungsstand 380-kV-Netzverstärkung Weinheim-Karlsruhe”

am 19. November 2019

im Restaurant Künstlerkneipe, Pfarrstraße 18 in Karlsruhe-Daxlanden.

von 16:00 bis 20:00 Uhr.

Umbau Umspannwerk

Das Umspannwerk Daxlanden ist ein wichtiger Netzknoten im Übertragungsnetz der TransnetBW und zentrales Bindeglied der Netzbauprojekte „380-kV-Netzverstärkung Daxlanden-Eichstetten“ und „Netzverstärkung Weinheim-Karlsruhe“ (Vorhaben 21 und 19 im Bundesbedarfsplan/Projekte P49 und P47 im nationalen Netzentwicklungsplan Strom (NEP)). Es ist eins von acht Umspannwerken, die im Rahmen dieser Netzbauprojekte erneuert werden.

Das Umspannwerk Daxlanden wurde 1962 als Freiluftschaltanlage (AIS) errichtet und wird nun zu einer modernen gasisolierten Schaltanlage (GIS) umgebaut. GIS-Anlagen haben den Vorteil, dass sie weniger Platz benötigen. Die Schaltanlagen, die den größten Teil der Fläche eines Umspannwerks einnehmen, sind bei GIS in gekapselter Form in Metallröhren innerhalb eines Gebäudes verbaut. Das ist für die Umsetzung der Maßnahme in Daxlanden von großer Bedeutung, da das Umspannwerk im laufenden Betrieb Stück für Stück zurück- und gleichzeitig schrittweise neu gebaut wird. Die Stromversorgung der Region ist davon nicht betroffen.

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Im nächsten Schritt wird die Genehmigung vorbereitet und die Unterlagen bei der Stadt Karlsruhe eingereicht. Der Baubeginn ist für Ende 2020 angesetzt. Die neue GIS-Anlage wird in den kommenden Jahren schrittweise gebaut und in Betrieb genommen. Die gesamte Anlage soll 2029 fertiggestellt sein.

380-kV-Netzverstärkung Weinheim-Karlsruhe

Die 380-kV-Netzverstärkung Weinheim-Karlsruhe ist der südliche Teil des Vorhabens 19 im Bundesbedarfsplagesetz: Urberach-Weinheim-Karlsruhe. Vorhaben 19 ist ein Gemeinschafts-projekt von Amprion und TransnetBW. Im Netzentwicklungsplan Strom ist es als Projekt P47 aufgeführt. Das Genehmigungsverfahren nach Netzausbau-Beschleunigungsgesetz (NABEG) wird in Bonn bei der Bundesnetzagentur geführt. Vorhaben 19 Süd im Netzgebiet der TransnetBW muss vier Netzverknüpfungspunkte anbinden: Weinheim, Mannheim (G380), Altlußheim und Daxlanden. Der Leitungsabschnitt Süd befindet sich in der Bundesfachplanung. TransnetBW arbeitet aktuell den Untersuchungsrahmen für den Antrag nach § 8 NABEG ab.

Wir halten Sie über unsere Homepage (http://www.transnetbw.de/de/netzentwicklung/projekte), über die Dialog-Hotline (+49 800 380470-1) oder per Mail () auf dem aktuellsten Stand. Die TransnetBW wird mit fortschreitender Planung regelmäßig über die anstehenden Maßnahmen und mögliche kurzzeitige Beeinträchtigungen im Rahmen der Bauarbeiten informieren.

Quelle: transnetbw.de

Dieser Artikel wurde erstellt von: ET-News



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