Energy-Charts des Fraunhofer ISE erweitert

Mit den Energy-Charts stellt das Fraunhofer ISE seit 2011 Deutschlands umfassendste Plattform für zeitaufgelöste Stromdaten der Öffentlichkeit zur Verfügung. In dem von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Projekt wurde die kostenlose Datenbank nun überarbeitet, um die Fakten zur Energiewende noch verständlicher und besser nutzbar zu machen. Zudem erweitern neue Grafiken das Informationsangebot.

In den Energy-Charts werden aktuelle Daten von mehr als zehn verschiedenen unabhängigen Daten-Anbietern wie dem Statistischen Bundesamt mathematisch verarbeitet und als Diagramme veranschaulicht. Die Bandbreite reicht von der installierten Leistung und Stromerzeugung verschiedener Energiequellen über Marktdaten bis hin zum Ausstoß von Schadstoffen aus Kraftwerken.

Neue Funktionalitäten und Diagramme

Neu wurden Daten zu Wind, Solarstrahlung, Lufttemperatur und -feuchte von 500 Stationen des Deutschen Wetterdienstes integriert. Das Fraunhofer ISE griff für die Temperaturdarstellung die Idee der »Warming stripes« des Klimaforschers Ed Hawkins auf, der die Jahresdurchschnittstemperaturen in farbige Strichcodes umgewandelt hatte. Auch der Schadstoffausstoß der Braun- und Steinkohlekraftwerke wird nun angezeigt: Sowohl Treibhausgase als auch Schwermetalle (zum Beispiel Arsen, Nickel und Quecksilber) und andere Stoffe (wie Benzol, Feinstaub, Schwefeloxide) können abgerufen werden. (PF)

Zur Plattform:www.energy-charts.de

Quelle: Photovoltaik.eu

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