Energiewende im Roman: „Zen Solar“ und die Ruinen des Atomzeitalters

Der Kernreaktor kam in die Welt, um Märkte für angereichertes Uran aufzubauen. Andernfalls hätten die Atommächte diesen Brennstoff niemals in ausreichender Menge für ihre Bomben herstellen können. Die Akzeptanz der atomaren Aufrüstung nach dem Zweiten Weltkrieg wurde mit der Mär vom billigen Atomstrom erkauft.

Die Lüge ist verpufft

Doch dieses Zeitalter ist vorüber, die Lüge ist verpufft. Der radioaktive Müll aus der Atomverstromung und den Kernwaffen erweist sich als unlösbares Problem, zudem sind die direkten Folgeschäden durch die Reaktoren und Sprengköpfe nicht mehr zu verheimlichen: Leckagen, Risiken durch Unfälle und Terroranschläge, schleichende Verstrahung der Umwelt.

Überall auf der Welt findet man heute die Ruinen des atomaren Wahnsinns: kolossale Betonkuppeln, Kathedralen eines gigantischen Irrtums. Weil immer mehr Meiler vom Netz gehen, wächst der Schuttberg, häuft sich die radioaktive Hybris. Der Rückbau wird die Gewinne früherer Jahrzehnte doppelt und dreifach verschlingen.

Die Energiewende bietet vor allem eins: Zukunft

Im Mittelpunkt des Romans „Zen Solar“ steht die schwierige Liebe zwischen Judith und Fred. Sie zeigt, wie sich Menschen unter dem Druck der Ereignisse entscheiden. Die Energiewende hat Sinn und sie bietet Sinn, auch im individuellen Leben der Protagonisten. Zweifel, Wut, Aufbegehren, Hoffnung und Enttäuschung liegen nahe beieinander. Doch der Wandel ist nicht aufzuhalten. Weil immer mehr Menschen begreifen, was auf dem Spiel steht. So bietet die Energiewende nicht nur Sinn, sondern vor allem Zukunft – weit über das Leben der heutigen Generation hinaus.

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Der Roman „Zen Solar“ ist das Buch zur Energiewende. Er schildert die schwierigen Konflikte in der Gesellschaft und der Politik, um den Klimawandel und Umweltzerstörung aufzuhalten und die steigenden Temperaturen in der Atmosphäre zu stoppen. Sein Autor ist kein geringerer als photovoltaik-Chefredakteur Heiko Schwarzburger, alias H.S. Eglund.

„Zen Solar“ ist bereits der zweite Roman von H.S. Eglund. 2009 hatte er „Die Glöckner von Utopia“ vorgelegt, den Roman zur Wende des Jahres 1989. In seinem neuen Werk schreibt er die Geschichte des aufrechten Ganges fort. (HS)

Lesen Sie einen Auszug:

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Hören Sie rein:

Hörprobe gesprochen von Christiane Marx (mp3, 10,5 MB)

Hörprobe gesprochen von Felix Würgler (mp3, 10,5 MB)

Quelle: Photovoltaik.eu

Dieser Artikel wurde erstellt von: ET-News



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