Energiewende im Roman: „Zen Solar“ und der Gau von Fukushima

Atomunfälle lassen sich nicht verharmlosen: 1986 explodierte der Reaktor von Tschernobyl. Tausende Rettungskräfte starben an den Folgen, die Zahl der Missbildungen bei Neugeborenen stieg steil an. Weite Teile der Ukraine sind unbewohnbar – bis heute. Pripjat ist und bleibt eine Geisterstadt.

Ein gewaltiger Tsunami traf Japans Ostküste

Im Frühjahr 2011 bebte der Untergrund des pazifischen Ozeans. Ein gewaltiger Tsunami traf die Ostküste Japans, verheerte die flachen Gestade nördlich von Tokio. In Fukushima setzt die tobende See vier Atommeiler unter Wasser, erneut explodierten Kernreaktoren. Denn in ihrem Kern schlummert eine nukleare Zeitbombe. Gerät er außer Kontrolle, bricht die Katastrophe über Millionen Menschen herein.

Echte Sicherheit gibt es nur mit Millionen kleinen, dezentral verteilten Generatoren. Sie nutzen die Energie von Sonne und Wind. Das technische und das ökonomische Risiko ist gleich Null – keine Explosionen, kein radioaktiver Fallout, kein strahlender Schutt, keine Spätfolgen, kein Absturz an den Aktienmärkten und kein jahrzehntelanger Wiederaufbau, der Milliarden verschlingt.

Rauchsäule wie ein Fanal

Im Mittelpunkt des Romans „Zen Solar“ steht die Liebe zwischen Judith und Fred. Bei einer Reise nach Miyazaki in Japan erlebt Fred das Beben und die anschließenden Ereignisse. Hastig fährt er in die Region von Fukushima, ein paar Autostunden nördlich von Tokio – bis ihn Sicherheitskräfte zur Umkehr zwingen. Wie ein Fanal steht die Rauchsäule der brennenden Reaktoren an der Küste, schickt todbringende Wolken von radioaktivem Zäsium und Strontium über das gepeinigte Land.

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Der Roman „Zen Solar“ ist das Buch zur Energiewende. Er schildert die globalen Konflikte in Gesellschaft und Politik, um den Klimawandel und Umweltzerstörung aufzuhalten und die steigenden Temperaturen in der Atmosphäre zu stoppen. Sein Autor ist kein geringerer als photovoltaik-Chefredakteur Heiko Schwarzburger, alias H.S. Eglund.

„Zen Solar“ ist bereits der zweite Roman von H.S. Eglund. 2009 hatte er „Die Glöckner von Utopia“ vorgelegt, den Roman zur Wende des Jahres 1989. In seinem neuen Werk schreibt er die Geschichte des aufrechten Ganges fort. (HS)

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Hören Sie rein:

Hörprobe gesprochen von Christiane Marx (mp3, 13 MB)

Hörprobe gesprochen von Felix Würgler (mp3, 13 MB)

Quelle: Photovoltaik.eu

Dieser Artikel wurde erstellt von: ET-News



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