Kostals neuer dreiphasiger Hybrid

Derzeit kann der Kunde hier zwischen den Modellen von BYD und Murata wählen, aber weitere Modelle sollen bald folgen. Neben dieser Flexibilität bei der Batterieauswahl bietet der Plenticore plus auch die Option, die Batterie zu einem späteren Zeitpunkt nachzurüsten. Der Aktivierungscode kann dazu jederzeit über den Webshop erworben werden. Beim Neubau von Solaranlagen oder beim Repowering von alten Wechselrichtern bieten sich dank des optimalen Spannungsbereichs vielfältige Möglichkeiten. Diese beziehen sich zum einen auf die Art der Solarmodule und zum anderen auf die Module pro Strang (von 5 bis 22 Module).

Des Weiteren verfügt der Batterieumrichter über eine hocheffiziente DC-Kopplung für die Solaranlage und den Batteriespeicher und wird bald auch überschüssige AC-Energie aus weiteren Energiequellen wie unter anderem weitere Solarwechselrichter oder BHKWs aufnehmen können. Vielfältig sind auch die Kommunikationsmöglichkeiten: So ist ein Ethernet-Anschluss für das LAN integriert. Hier können auch Geräte über ModBus TCP (z.B. Sunspec oder EEBus) angeschlossen werden, sodass der Plenticore zum Laden eines Stromers oder zur intelligenten Temperaturregelung, eingebunden werden kann. Die Kommunikation mit der Batterie läuft über RS485 oder LAN-Schnittstellen.

Der von der HTW entwickelte System Performance Index, kurz SPI, soll eine Hilfestellung beim Kauf der Speichersysteme sein. Er setzt die erzielte Kosteneinsparung eines Batteriesystems mit Solarstrom ins Verhältnis zu einem errechneten Einsparungspotenzial eines theoretisch verlustfreien Systems. Mit anderen Worten: Der SPI beschreibt, wie sehr Energieverluste die finanziellen Erlöse verringern. Drei Speichersysteme haben einen SPI von knapp über 90 Prozent erzielt. Auf Platz eins steht der Plenticore von Kostal mit einem Batteriespeicher von BYD. Er erreicht einen SPI von 91,4 Prozent. (nhp)

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www.kostal-solar-electric.com

Quelle: Photovoltaik.eu

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