First Solar baut Testinstallation auf

Der amerikanische Modulhersteller hat in Rüsselsheim bei Frankfurt am Main eine Testinstallation für seine neuen Module der Serie 6 errichtet. Hier werden zehn Montagegestelle gezeigt, auf denen die Module der Amerikaner installiert sind. Die Unterkonstruktionen wurden von den Herstellern teilweise direkt für das FS 6 von First Solar entwickelt. Denn das Modul ist etwas größer als ein kristallines Modul mit 72 Zellen, so dass die Planer dafür nicht alle bisher existierenden Montagesysteme nutzen können.

Mitarbeiter schulen

Deshalb können sie sich hier darüber informieren, welche Systeme für das FS 6 geeignet sind. Außerdem können sie hier ihre Monteure schulen. Diese haben die Möglichkeit, die Montage der einzelnen Systeme auf dem Gelände in Rüsselsheim zu trainieren und zu üben, wie die Module auf die einzelnen Unterkonstruktionen montiert werden. Auf diese Weise – so das Ziel von First Solar – können die Planer das geeignete Montagegestell für die spezifischen Projekte auf unterschiedlichen Untergründen und in verschiedenen Regionen finden.

Erste Projekte in Europa für nächstes Jahr geplant

First Solar hatte das neue große Dünnschichtmodul in Europa zum ersten Mal auf der diesjährigen Intersolar vorgestellt. Aufgrund seiner Größe und seines Gewichts ist es eher für größere Projekte geeignet, vor allem für die Freifläche und für große Anlagen auf Flach- und leicht geneigten Schrägdächern geeignet. Die ersten Projekte mit dem neuen Modul sind in den USA bereits am Netz. Im kommenden Jahr werden auch die ersten Anlagen in Europa mit dem FS 6 gebaut.

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In Rüsselsheim zeigen unter anderem Jurchen Technology zwei Systeme, die für das FS 6 geeignet sind. Davon wurde eins direkt für das große Modul der Amerikaner entwickelt. Außerdem präsentieren Mounting Systems, PV Hardware Solutions, und Soitech Trackersysteme, mit denen die Projektierer entsprechende Anlagen aufbauen können. Ein System für Trapzblechdächer zeigt der französische Hersteller Adiwatt. Weitere Hersteller sind Zimmermann, Arcelor Mittal, CFW und der belgische Anbieter Sadef, ein Tochterunternehmen des österreichischen Gestellherstellers Voestalpine. (su)

Quelle: Photovoltaik.eu

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