Tipps zur Planung der Solaranlage

Wer sich für die Nutzung erneuerbarer Energien entschließt, sollte zunächst die Anschaffung einer Photovoltaikanlage prüfen, ob diese für das eigene Heim konzipiert ist. Die Idee, mit Sonnenstrom die eigenen Stromkosten zu reduzieren und gegebenenfalls durch die Rückeinspeisung in das öffentliche Stromnetz noch etwas zu verdienen, lässt viele Hausbesitzer zunächst im Unklaren über die möglichen Anschaffungskosten.

Bildmaterial: © Photovoltaikanlage 2001 (erhard.renz/Flickr, CC BY 2.0)
Bildmaterial: © Photovoltaikanlage 2001 (erhard.renz/Flickr, CC BY 2.0)

Hier ist es zunächst wichtig, sich über die regionalen und auch überregionalen Anbieter von Photovoltaik Service Dienstleistungen zu informieren. Bevor weitere Verhandlungen getätigt werden, sollte man selbst die gewünschte Solaranlage prüfen, ob die verwendeten Komponenten die gewünschte Leistung erbringen.

Die Bestandteile einer eigenen Solaranlage

Solaranlagen werden vornehmlich auf Hausdächern, Garagen und Scheunen installiert. Bei der Auswahl der jeweiligen Solar-Panel spielt die Qualität eine wichtige Rolle. So werden die mit höherem Wirkungsgrad und recht teuren monokristallinen Siliziumzellen und die günstigeren, aber mit geringem Wirkungsgrad versehenen polykristallinen Zellen unterschieden. Neben der Anschaffung kommen auch die Installationskosten auf den Betreiber hinzu. Da die Solarzellen ausschließlich Gleichstrom produzieren, ist dieser für die Verwendung von elektrischen Geräten im Hausstromnetz nicht geeignet. Aus diesem Grund muss der Sonnenstrom erst noch in Wechselstrom umgewandelt werden. Hierfür werden intelligente Wechselrichter benötigt. Mit diesen Komponenten kann der aktuell produzierte Sonnenstrom als Wechselstrom von elektrischen Verbrauchern genutzt werden. Wird dieser nicht benötigt, kann er gegen eine geringe Vergütung in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden.

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Die Vorteile einer Solaranlage mit höherem Eigenverbrauch

In der Regel erzeugen Solaranlagen tagsüber ihren Sonnenstrom. Die meisten Hausbesitzer können aber in dieser Zeit den Strom gar nicht so richtig nutzen, da sie entweder berufstätig sind oder nur geringe Verbraucher angeschlossen haben. Durch die Kürzungen bei der Einspeisevergütung lohnt es sich auch nicht, den Strom ausschließlich in das Netz zurückzuführen. Die Lösung ist ein intelligenter Stromspeicher. Hierzu werden Batteriespeichersysteme auf Basis von Lithium-Ionen- und Blei-Gel-Akkus angeboten, die den nicht benötigten Strom zwischenspeichern. Die Nutzungsreihenfolge sieht folgendermaßen aus: Solarstrom wird aktuell von elektrischen Verbrauchern genutzt, überschüssiger Strom lädt einen Batteriespeicher und erst der dann anfallende Reststrom wird wieder in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Mit dem Batteriestrom können am Abend die elektrischen Verbraucher betrieben werden. So wird der Eigenverbrauch von Solarstrom bis zu 70-80% erhöht und man erreicht eine größere Unabhängigkeit vom Netzstrombetreiber. Zudem entlastet dies auch die eigene Stromrechnung.
Weitere Informationen zum Thema Photovoltaikservice finden Sie auf envaris.de

Dieser Artikel wurde erstellt von: Theresa Oesterreich



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