Fachverband GESA stellt sich in Berlin Adlershof vor

GESA Fachverband - Bild: www.fachverband-gesa.de
GESA Fachverband – Bild: www.fachverband-gesa.de

Am 23. April lädt der Fachverband GESA erstmals zu einem Fachsymposium nach Berlin ein. In „Deutschlands modernstem Technologiepark“ stellt der neu gegründete Fachverband die ganzheitliche Betrachtung zur Schaffung nachhaltiger, energieeffizienter Gebäude in den Fokus. Mit von der Partie sind neben Prof. Dr.-Ing. Martin Kriegel vom Institut für Gebäude-Energie-Systeme der TU Berlin auch der Buchautor Markus Rövekamp sowie Prof. Dr.-Ing. Lothar Koppers von der Hochschule Anhalt.

 

un(d)vernünftig 2050

Unter dem Motto „un(d)vernünftig 2050“ rücken die Verantwortung und die Herausforderungen, welchen bezüglich des Klimawandels und der Energiewende bis ins Jahr 2050 Rechnung getragen werden muss, in den Vordergrund der Veranstaltung. Jeder Einzelne – vom Auftraggeber über Architekten, Finanzinvestoren, Kommunen bis hin zum Bau- und Industrieunternehmen – kann durch ganzheitliche Lösungsansätze bei Gebäudesanierungen wie auch im Neubau einen signifikanten Beitrag zur Energiewende leisten. Energiewende im Einklang mit hoher Bau-, Nutzungs- und Aufenthaltsqualität bei gleichzeitiger Wertsteigerung des Gebäudes ist kein Widerspruch sondern gelebter Anspruch der GESA-Prinzipien. GESA zeigt, wie durch die Stärke im Verbund aus kleinen Einzelleistungen ein großer Gewinn für das globale Ziel Klimawandel wird.

 

Individuell planbarer Programmablauf

Im Symposium am 23. April findet GESA zugleich den Abschluss der dreijährigen, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie geförderten, Netzwerkphase als auch den Start als neu gegründeter Fachverband. Damit die Kernthematik, der Energiewende auf Augenhöhe zu begegnen, nicht zur trockenen Angelegenheit wird, hat sich GESA ein umfangreiches, nach Interessen individuell und selbst planbares Rahmenprogramm einfallen lassen. Prominente Gastredner aus Gesellschaft und Wissenschaft tragen neben einer Prise Glamour vor allem auch zur geballten Expertise der Veranstaltung bei. Erschreckend reale Zukunftsausblicke gewährleistet unter anderem Markus Rövekamp, unabhängiger Berater und Autor des Buches „Energiewende – Raus aus dem Chaos“. Prof Dr.-Ing. Martin Kriegel vom ortsansässigen Hermann-Rietschel-Institut der TU Berlin sowie Prof. Dr.-Ing. Lothar Koppers von der Hochschule Anhalt verleihen der Veranstaltung das wissenschaftliche Fundament. Die Vielfalt des Tagesprogramms hat es in sich: Neben Vorträgen und Präsentationen werden auch themenfokussierte Fachinterviews geboten. An den Themenständen erhalten die Teilnehmer praxisnahe Lösungsansätze aus dem Bereich energieeffizienter Gebäudetechnik. Dabei kann sich jeder Besucher neues Wissen einholen, altes auffrischen oder neue Perspektiven und Sichtweisen erschließen. Die abschließende Podiumsdiskussion lädt zum Fachsimpeln auf gehobenem Niveau ein. Neben der ganztägigen Möglichkeit der unkomplizierten Informationsbeschaffung bildet die Veranstaltung auch einen passenden Rahmen für ungezwungenes Networking unter Branchenkennern.

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Der Fachverband möchte für und mit den Teilnehmern gemeinsam neue Märkte erschließen und Entwicklungen vorantreiben. Zielgruppen des Fachsymposiums sind daher neben Unternehmen aus der Baubranche auch Hersteller von Produkten rund um die energetische Sanierung oder die Gebäudetechnik. Weiter Kommunen, Architekten und Planer, Finanzinvestoren sowie Hochschulen. Alle, die dem Klimawandel durch die Schaffung nachhaltiger, energieeffizienter Gebäude bewusst, ganzheitlich, „un(d)vernünftig“ entgegenwirken wollen. Weitere Informationen unter www.fachverband-gesa.de

 

Fachverband GESA entsteht aus BMWi-gefördertem Projekt

Der Fachverband GESA ging im Februar 2015 aus dem Netzwerk GESA hervor. Bereits seit Januar 2012, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert, beschritt ebendieses den Weg ganzheitlicher energetischer Sanierungen in den Bereichen Ein-/Zweifamilienhäuser, Wohnungsbau, Gewerbe und Industrie sowie soziale/kommunale Einrichtungen.

 

Quelle: Fachverband GESA

Risser

Dieser Artikel wurde erstellt von: G. Risser



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