Den Betrieb auch im Internet präsentieren

Nur verhältnismäßig wenige mittelständische Handwerksunternehmen in Deutschland nutzen aktuell die Chance, ihre Arbeit im Internet angemessen zu präsentieren und auf diesem Weg an ihre (potentiellen) Kunden heranzutreten. Dies betrifft auch die Elektrotechnik-Branche. Dabei bietet das Internet auch für traditionelle Unternehmen, die wenig Budget und Zeitaufwand in aufwendige Marketing-Kampagnen investieren möchten, diverse Möglichkeiten an.

Die eigene Homepage ist erstes Mittel und spiegelt im Bestfall die Professionalität und Seriosität des Betriebes wider. Notwendig sind dazu keine aufwendigen Designs, aber eine benutzerfreundliche Navigation und die schnelle Verfügbarkeit und gute Sichtbarkeit aller relevanten Informationen auf der Webseite. Hierzu gehören selbstverständlich alle Kontaktmöglichkeiten und Adressdaten sowie eine Übersicht über die angebotenen Leistungen. Auch die Qualifikationen der Mitarbeiter und etwaige Referenzen sollten unbedingt angegeben werden. Zusätzlich kann mit vertrauenswürdig-freundlichen Fotos der Mitarbeiter potentiellen Kunden gleich ein persönlicher Eindruck übermittelt werden. Fachwissen – verständlich für den Laien aufbereitet – zum Beispiel in den FAQ oder einem eingebundenen Weblog, kann ebenfalls von der eigenen Kompetenz überzeugen.
Punktet ein Betrieb mit innovativen Ideen und/oder möchte auch ein junges Publikum ansprechen, bietet sich auch das Anlegen von Social-Media-Profilen und deren Einbindung auf der Homepage an.  

Prinzipiell kann die Zielgruppe über die gängigen Suchmaschinen (vorrangig Google) auf die Homepage geleitet werden, sobald sich diese in deren Index befindet. Mit Methoden wie SEO (Suchmaschinenoptimierung) kann dieser Vorgang dahingehend positiv beeinflusst werden, dass für bestimmte Suchanfragen die Webseite in den zuerst angezeigten Ergebnissen aufgeführt wird. Gerade für kleinere und regionale Unternehmen, erfüllen aber auch Einträge in Branchenverzeichnissen die Aufgabe, Benutzer auf die Homepage zu leiten. Selbst die klassischen Print-Branchenbücher, zum Beispiel das Telefonbuch der Deutschen Telekom, sind mittlerweile im Internet vertreten und bieten wahlweise standardisierte Einträge oder Anzeigen mit individuellen Gestaltungsmöglichkeiten an; zur beispielhaften Ansicht siehe: https://www.dastelefonbuch.de/Branchen/Elektroinstallation.html.
Der Eintrag in ein Online-Branchenbuch geht dabei immer vom Betrieb und nicht vom Anbieter des Verzeichnisses aus. Wer beispielsweise per Post die Aufforderung erhält, sich in ein Branchenverzeichnis einzutragen, sollte dem nicht ungeprüft nachkommen – hier kann es sich um die Kostenfalle eines unseriösen Anbieters handeln.

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ET-News

Dieser Artikel wurde erstellt von: G. Risser



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