Lichtwellenleiter-Technologie: neue Anforderungen an Fachkräfte

Neue Broschüre: Verbände skizzieren Bildungsempfehlungen

Damit der flächendeckende Auf- und Ausbau leistungsfähiger Breitbandnetze in Deutschland nicht an der Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräfte scheitert, haben Experten aus Wirtschaft und Verbänden jetzt entsprechende Bildungsempfehlungen definiert.

In der Veröffentlichung „Lichtwellenleiter-Technologie: neue Anforderungen an Fachkräfte“ informieren der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) darüber, wie der steigende Bedarf an Glasfaser-Fachleuten gedeckt werden kann. Die Inhalte der Broschüre resultieren aus mehreren Workshops, in denen Experten aus Verbänden, Unternehmen und spezialisierten Bildungseinrichtungen die Entwicklung diskutierten.

Unter ihnen herrschte Konsens darüber, dass in allen elektro- und informationstechnischen Berufen die grundlegenden Kompetenzen rund um die Lichtwellenleiter-Technologie in der Ausbildung vermittelt werden sollten. Die fachlichen Anforderungen machen nach Einschätzung der Experten kein neues Berufsbild erforderlich. Das Erlernen der nötigen Kenntnisse könne vielmehr in die vorhandenen Ausbildungsberufe integriert werden. Aufgrund ihrer technikoffenen Gestaltung sind dafür keine Änderungen der Ausbildungsverordnungen erforderlich. Allerdings müssen die Lehrpläne der Berufsschulen angepasst beziehungsweise ergänzt werden.

Die neue Publikation soll ausbildende Unternehmen ebenso wie Berufsschulen, Kammern und Verbände für den aktuellen Aus- und Weiterbildungsbedarf sensibilisieren. Bei der Vermittlung der erforderlichen Qualifikationen – auch für Berufsschullehrer und Ausbilder – ist ein abgestimmtes Vorgehen in den Regionen sinnvoll und notwendig, etwa über die Handwerksinnungen und die Industrie- und Handelskammern.

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Vorschläge für spezielle Aus- und Weiterbildungsinhalte sowie eine Auflistung von Ansprechpartnern, die fachliche Unterstützung bieten, stellt die Veröffentlichung von DIHK, VATM, ZVEH und ZVEI zur Verfügung.

Zum Download:
» Broschüre

 

Quelle: ZVEH

Risser

Dieser Artikel wurde erstellt von: G. Risser



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