Konjunkturumfrage Herbst 2011 – Sehr gutes Geschäftsklima in den E-Handwerken Baden-Württemberg

Bei einer anhaltend guten Geschäftslage und hoher Auslastung blicken die Fachbetriebe der elektro- und informationstechnischen Handwerke in Baden-Württemberg optimistisch in die Zukunft. Gute Beschäftigungslage führt zu einer Verschärfung des Fachkräftemangels.

 

Bei der Herbstkonjunkturumfrage des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, bewerten 63,6 % der befragten Unternehmen die gegenwärtige Geschäftslage als gut (Vorjahr: 53,6 %). Dies soll auch im ersten Halbjahr 2012 so bleiben. 79 % Prozent der Unternehmen gehen von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus.

Die unverändert stabile Nachfrage nach elektrohandwerklichen Leistungen hat ihre Basis sowohl bei privaten als auch gewerblichen Auftraggebern. 31,6 % der Betriebe verweisen auf einen gestiegenen Auftragsbestand bei den privaten Auftraggebern (Vorjahr: 29,8 %). Deutliche Impulse erreichen die Branche von Aufträgen aus der gewerblichen Wirtschaft. 35,6 % der Betriebe vermelden einen gestiegenen Auftragsbestand (Vorjahr: 29,4 %).

Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch bei den Umsätzen insbesondere im Handwerksbereich der Branche wieder. Konnten im Herbst 2010 29,6 % der Betriebe auf gestiegene Umsatzzahlen verweisen, so sind es im Herbst 2011 43,8 %. Einher geht jedoch erneut ein deutlicher Anstieg der Einkaufspreise. 81,8 % der befragten Unternehmen berichten von gestiegenen Einkaufspreisen. Diese Preiserhöhungen konnten nach Angaben der Betriebe jedoch überwiegend nicht am Markt weitergegeben werden. Lediglich 25% der Betriebe bestätigen einen Anstieg ihrer Angebots- und Verkaufspreise. Diese positive Bewertung lässt sich nicht auf den Handelsbereich übertragen. 23% der Betriebe berichten aus diesem Segment über rückläufige Umsatzzahlen.

Lesen Sie auch:  Architekten fordern Paradigmenwechsel

Die grundsätzlich positive Konjunkturlage hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigungslage. Die in der Branche angespannte Fachkräftesituation wird sich in der Branche weiter verschärfen. 27,9 % der Befragten verweisen zwischenzeitlich auf offene Stellen in ihrem Unternehmen (Vorjahr: 25,2 %).

 

Bild-/Textquelle: www.fv-eit-bw.de

ET-News

Dieser Artikel wurde erstellt von: G. Risser



G. Risser schrieb bereits 625 Beiträge auf ET-News.de.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.