Start des neuen Hausgeräte-Energielabels für Fernseher

Künftig können sich Verbraucher beim Gerätekauf noch besser über die Energieeffizienz informieren. Für Hausgeräte werden drei neue Effizienzklassen eingeführt, gekennzeichnet mit „A+”, „A++” und „A+++”. Die 1997 eingeführte Energieverbrauchskennzeichnung durch das Energielabel kann in der überarbeiteten Fassung ab sofort für Waschmaschinen, Kühl- und Gefriergeräte sowie Geschirrspüler verwendet werden. Die Anpassung wurde notwendig, denn der technische Fortschritt hat dazu geführt, dass nahezu alle Geräte in den besten Effizienzklassen eingruppiert sind. Eine Differenzierung war damit kaum mehr möglich.

Bei Fernsehgeräten wird das Energielabel erstmals eingeführt. Deshalb startet deren Kennzeichnung mit den Klassen „G” bis „A”. Bis Ende 2011 erfolgt die Verwendung der neuen Labels auf freiwilliger Basis. Nach dieser Übergangsfrist wird sie zur Pflicht. Backöfen und Wäschetrockner werden das neue Energielabel voraussichtlich erst Anfang 2012 bekommen.

Die Hersteller wollen zügig auf das neue Energielabel umstellen. Es wird allerdings einige Monate dauern, bis es flächendeckend in allen Verkaufsräumen Einzug gefunden hat. Der ZVEI begrüßt die neuen Energielabels. Sie leisten eine gute Hilfestellung bei der Kaufentscheidung. Der Verbraucher kann auf einen Blick die Energieeffizienz und andere Eigenschaften verschiedener Geräte miteinander vergleichen.

Quelle: ZVEI

2 thoughts on “Start des neuen Hausgeräte-Energielabels für Fernseher

  1. Das schon ist sehr gut, aber ich hab neulich festgestellt, dass je energiesparender die Geräte sind, desto schwächer sind sie. Ich meine, man spart, aber man kann die optimale Arbeit eines Geräts nicht erreichen. So ist es man eigentlich gezwungen zu sparen. Lustig, nicht wahr?

  2. Ein guter Einwand von Mia Fauser finde ich.

    Das neue Energielabel ist die eine Seite der Medaille,
    und nach der zweiten Seite fragt meistens keiner.

    Das Problem liegt wohl an der Informationsflut die seit ein paar Jahren
    in Sachen Energiesparen herrscht. Der Endverbraucher konzentriert sich
    nicht mehr alleine auf das Design des Elektrogerätes sondern mittlerweile
    mehr auf die Daten des Gerätes, steht dort “sehr energiesparend” ist das
    Gerät schon in der engeren Wahl. Was ich sagen möchte durch die Informationsflut wie eingangs erwähnt, filtert der Verbraucher nur die wichtigsten Daten heraus,
    und wer hört oder sieht nicht genau hin wenn es um Geldsparen(Stromsparen) geht.
    Da wird auch im Kauf genommen das hier und da abstriche in der Leistung des Gerätes gemacht werden. Es spielen natürlich noch andere Faktoren eine Rolle, den Herstellern werden gesetzliche Energiesparvorlagen gegeben, das beste Beispiel ist die gute alte Glühbirne, die ja nach und nach aus dem Verkehr gezogen werden soll.

    schöne Grüsse
    http://www.elektrogerätetest.de

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