Europa im Glasfaser-Zeitalter

Alte Kupferverkabelung reicht als Zugang zu den Kommunikationsnetzen bald nicht mehr aus. Der wachsende Internet-Datenverkehr, neue Onlinedienste und multimediale Angebote erfordern immer mehr Bandbreite und bessere Übertragungstechnik. Nach heutigem Kenntnisstand benötigt man im Festnetz eine durchgängige Glasfaserverkabelung, um Übertragungsraten oberhalb von 50 Megabit pro Sekunde realisieren zu können. Die Lösung, die viele Standorte anstreben, heisst FTTH oder Fiber To The Home (Glasfaser von der Zentrale bis zur Wohnung).

„Fiber To The Home ist kein Wunschdenken, sondern eine logische Konsequenz des Wachstums der Internetanwendungen“, sagt R&M-CEO Martin Reichle. „FTTH bedeutet Le-bensqualität – zum Beispiel, dass man seinen vier Gigabyte grossen Urlaubsfilm fast genauso schnell ins Internet heraufladen kann, wie man einen Spielfilm herunterladen kann – in weniger als 10 Minuten“, so Martin Reichle. Will man mehrere Multimedia-Computer, Spielekonsolen, hochauflösende HDTV-Fernseher mit Internetanschluss und weitere vernetzte Systeme in einem Haus nutzen, kann letztlich nur eine hochwertige Glasfaser-infrastruktur die nötige Bandbreite, Sicherheit und Übertragungsqualität bieten.

Breitband-Ausbau und die Nutzung von Online-Anwendungen müssten aktiv vorangetrieben werden, dann könnten insbesondere ländliche Regionen ein nachhaltiges Wachstum erzielen. Roland Kohler, Leiter der R&M Business Unit Public Networks, sieht sich bestätigt: „Ein leistungsfähiges Glasfasernetz zählt künftig zur Schlüsselinfrastruktur jedes Wirtschaftsstandortes. R&M ist überzeugt, dass der Glasfaseranschluss für Wohn- und Geschäftsgebäude der nächste Massenmarkt nach dem DSL-Boom sein wird.“

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„Bei aller FTTH-Euphorie darf nicht vergessen werden, dass die hausinterne Verkabelung sehr häufig noch gar nicht den Breitband-Anforderungen entspricht“, betont R&M. Das Breitband-Angebot muss den Verbrauchern innerhalb der Häuser – wie Wasser, Wärme und Strom – uneingeschränkt zur Verfügung stehen, um akzeptiert zu werden und seinen vollen Nutzen entfalten zu können. Damit der Abschnitt zwischen Hausübergabepunkt und den Anwendungen in der Wohnung nicht zum Flaschenhals wird, rät R&M auch hier zu durchgängigen Lösungen.

Quelle: https://www.rdm.com/de

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Dieser Artikel wurde erstellt von: G. Risser



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